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Hallux limitus, Hallux rigidus

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Wenn das Großzehengrundgelenk in seiner Beweglichkeit eingeschränkt ist, spricht man von einem Hallux limitus. Ein Hallux rigidus liegt dann vor, wenn das Gelenk eingesteift ist. Die in beiden Fällen vorhandene Bewegungseinschränkung löst eine Ausweichbewegung über den lateralen Fußballen aus, mit entsprechenden Überlastungsschäden am Fuß und an den Bewegungsketten.

Bei Sportlern erhöht ein Hallux limitus oder Hallux rigidus das Verletzungsrisiko, bei älteren Menschen das Sturzrisiko. Beim Hallux rigidus kommt es manchmal auch zu einer Überbelastung der beiden Sesambeinchen, was zu einer schmerzhaften Sesamoiditis führen kann.

Ursache für einen Hallux limitus oder Hallux rigidus ist meist die Schädigung des Großzehengrundgelenks durch unpassende Schuhe, in denen die Großzehe bei der Abrollbewegung vorne anstößt.

Einen  Hallux limitus findet man bereits bei  Zehnjährigen. Ursachen sind hier vielfach unpassende Kinderschuhe. Großangelegte Studien haben erschreckende Zahlen ergeben: Bis zu 70% der Kinderschuhe sind nicht passend. Entweder sind die Schuhe zu lang, zu breit, zu kurz oder im Vorfuß zu eng. Mehr über den passenden Schuh hier:

Bei einem Hallux valgus und auch durch Gicht kann das Großzehengrundgelenk so zerstört werden, dass ein Hallux limitus/rigidus entsteht.

So kann die podologische Aktiveinlage bei Hallux limitus und Hallux rigidus helfen:

Eine podologische Untersuchung ist Grundvoraussetzung für die Form der Therapie. Mit Hilfe von maßgefertigten, speziell konstruierten podologischen Aktiveinlagen verbessert der Podologe die Abrolldynamik des Fußes über die Großzehe und kann so eine Entlastung der Zehengrundgelenke der 2. bis 5. Zehe und des lateralen Fußaußenrandes herbeiführen. Zusätzlich kann mit Zehenmobilisationsübungen der fortschreitenden Versteifung infolge der Arthrose entgegengewirkt werden.
Die Grundvoraussetzung für eine Besserung sind passende Schuhe, wobei alle Zehen auch beim Gehen Freiraum zum Abrollen haben und nicht vorne anstoßen.

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